Sonntag, 16. Juli 2017

All die verdammt perfekten Tage

Auf englisch gelesen


Originaltitel: All the Bright Places
Autorin: Jennifer Niven
Übersetzung von: Alexandra Ernst
Verlag: Limes
Erscheinungsdatum: 28.12.1015
Seiten: 400
Preis: (D): 14.99€ (A): 15.50€
Bewertung: ♥ ♥ ♥ ♥ ♥





- Inhalt -

Ein Mädchen lernt zu leben - von einem Jungen, der sterben will
Ist heute ein guter Tag zum Sterben?, fragt sich Finch, sechs Stockwerke über dem Abgrund auf einem Glockenturm, als er plötzlich bemerkt, dass er nicht allein ist. Neben ihm steht Violet, die offenbar über dasselbe nachdenkt wie er. Von da an beginnt für die beiden eine Reise, auf der sie wunderschöne wie traurige Dinge erleben und großartige sowie kleine Augenblicke – das Leben eben. So passiert es auch, dass Finch bei Violet er selbst sein kann – ein verwegener, witziger und lebenslustiger Typ, nicht der Freak, für den alle ihn halten. Und es ist Finch, der Violet dazu bringt, jeden einzelnen Moment zu genießen. Aber während Violet anfängt, das Leben wieder für sich zu entdecken, beginnt Finchs Welt allmählich zu schwinden…

- Meinung -

 - "Let me ask you something. Do you think there’s such a thing as a perfect day?" -

Ich bin total sprachlos.
Die Geschichte hat mich vom ersten Moment an völlig in ihren Bann gezogen uns seither konnte ich nicht anders als zu lesen. Ich weiß nicht was ich erwartet habe, aber definitiv nicht, dass sie mich so beeinflusst. Auch nachdem ich das Buch beendet habe, ging es mir nicht mehr aus dem Kopf. Dauernd muss ich an das Geschehene denken. Es mag sich zwar komisch anhören, aber Jennifer Niven hat einen so unglaublich mitreisenden Schreibstiel, dass ich die ganze Zeit über das Gefühl hatte, ich selbst wäre eine der Protagonisten.
Die beiden Hauptcharaktere sind zwei Teenager aus einer Kleinstadt. Beide haben es nicht gerade einfach im Leben und ihre Päckchen zu tragen. Als sie nun an ihren Tiefpunkt gelangen, treffen die beiden aufeinander und der Eine rettet den Anderen. Violet ist eine unglaublich starke Person, die mir auf Anhieb sympathisch war. Und auch Finch ist ein toller Charakter, der sich mir sofort ins Herz geschlichen hat. Die beiden geben ein unglaublich tolles Paar ab und retten sich gegenseitig von den Intrigen des Leben. Bis auch das nicht mehr ausreicht.
Was mir sehr gefallen hat ist, dass die Geschichte so schön und doch so einfach ist. Es gibt nichts Weltbewegendes, das Violet oder Theo sagen um für den Anderen da zu sein. Es sind zwei normale Menschen, die normal Dinge tun. Eine alltägliche Geschichte, die auch so in der Realität vorkommt. Die Autorin macht uns nichts vor mit dem Buch, was das letzte Drittel deutlich Zeigt. Es gibt nicht für jeden ein Happy-End, aber es liegt in unserer Hand, ob wir aufgeben oder weitermachen, wie sehr wir es versuchen.
Das Buch behandelt einige sehr mitreisende Themen, die mich viel zum Nachdenken gebracht haben. Während dem Lesen verlief ich die verschiedensten Stimmungen und Gefühle durch und so kann ich das Buch wirklich jedem ans Herz legen.

- Bewertung -
♥ ♥ ♥ ♥ ♥

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